Fragen

Alles, was man uns fragt.

Kurze Antworten. Wer die lange Version will: alles ist offen dokumentiert.

Was ist TigerTag?
Ein winziger NFC-Chip in einer Filamentspule, der ihre Identität trägt: Marke, Material, Farbe, Durchmesser, Druckeinstellungen. Mit dem Telefon antippen, und alles ist ausgefüllt — kein Konto, keine Cloud. Dasselbe Telefon beschreibt auch einen Chip, kostenlos.
Was ist ein Filament-Manager, und brauche ich einen?
Ein Filament-Manager ist die App, die sich merkt, welches Filament du besitzt: Marke, Material, Farbe, Drucktemperaturen und wie viel auf jeder Spule übrig ist. Ohne ihn rätst du — und druckst schwarzes PLA mit den Einstellungen eines anderen schwarzen PLA. Tiger Studio ist ein kostenloser, und er geht weiter als die meisten: ein einziger Bestand über alle Marken hinweg, Live-Status und Kameras für Drucker von sechs Herstellern, und NFC-Erkennung, damit eine Spule sich selbst vorstellt. Er funktioniert auch ganz ohne Chip — du kannst deine Spulen heute von Hand eintragen.Den vollständigen Leitfaden lesen
Muss ich etwas kaufen, um loszulegen?
Nein. Jedes NFC-Telefon liest einen TigerTag, und die Apps sind kostenlos. Das Einzige, was du je kaufst, ist ein leerer NTAG 213/215/216 — ein paar Cent, von überall — und er bleibt für immer wiederbeschreibbar: ein Verbrauchsmaterial ist er also nicht einmal.
Funktioniert das mit meinem Drucker?
Ja — mit jedem. Dein Handy oder ein Lesegerät liest, und die Apps übergeben die Daten an den Drucker: im Gerät wird kein RFID-Leser gebraucht. Tiger Studio steuert sechs Marken live: Bambu Lab, Creality, Anycubic, Elegoo, FlashForge und Snapmaker.
Ist es kostenlos?
Ja. Lesen ist kostenlos und funktioniert offline, die Apps kosten nichts, das Protokoll ist offen und das Register öffentlich. Kein Abo, und nichts steckt hinter einem Konto.
Brauche ich ein Konto oder die Cloud?
Nein. Ein TigerTag trägt alles auf dem Chip selbst: Er funktioniert ohne Konto, ohne Netz und ohne Server — selbst ein TigerTag+ prüft seine Herkunft lokal, ganz ohne Internet. Die Cloud fügt nur optionalen Komfort hinzu: Sync zwischen deinen Geräten, Teilen, Backup.
Welche Filamentmarken schreiben ihn ab Werk?
Sechs heute: Rosa3D, eSun, Sunlu, Landu, JamgHE und R3D — über 2.500.000 Chips sind schon im Umlauf, von den Marken selbst auf ihren eigenen Kanälen angekündigt. Filforme und Nanovia integrieren ihn gerade. Der öffentliche Katalog führt bereits 8 852 erfasste Materialien.
TigerData, TigerTag, TigerTag+ — was ist der Unterschied?
TigerData ist eine Spule, die in den Apps verfolgt wird, ohne dass etwas draufklebt; TigerData+ ist dieselbe Spule, direkt aus dem Katalog gewählt, also ohne Tipparbeit. Schreib diese Identität auf einen Chip, und sie wird ein TigerTag: körperlich, offline, lesbar von allem, was NFC liest. TigerTag+ ergänzt die Sicherung, die die Herkunft der Spule beweist und den Chip in seinen Werkszustand zurückversetzt, falls er je gelöscht wird.Alle vier im Vergleich
Und wenn meine Spule keinen Chip hat?
Kleb selbst einen drauf, mit jedem leeren NTAG — oder verfolge die Spule ganz ohne Chip: Das ist TigerData, eine rein digitale Spule, die du jederzeit in einen echten Tag verwandelst.
Kann mein Telefon einen Chip beschreiben, oder nur lesen?
Es beschreibt. Tiger NFC Connect liest UND schreibt einen TigerTag mit dem NFC des Telefons, kostenlos, ohne Lesegerät zu kaufen. Der Computer mit einem ACR122U-Leser ist der andere Weg — praktisch für eine Serie oder für beide Zwillingschips auf einmal.
Was passiert, wenn die Spule leer ist?
Der Tag ist nicht am Ende. Beschreibe ihn für eine Nachfüllspule neu oder mach einen gewöhnlichen NFC-Tag daraus — einen Link, eine Visitenkarte, einen Smart-Home-Auslöser. Zwei wiederverwendbare Chips pro gedrucktem Kilo statt Elektroschrott.
Ist TigerTag offen?
Ja. Das Protokoll ist mit einem unwiderruflichen Implementierungsrecht veröffentlicht, Datenformat und SDKs sind öffentlich auf GitHub, und die Lesegerät-Designs sind frei druckbar. Niemand muss uns um Erlaubnis fragen — auch nicht die Marken, die es ausliefern.
Bin ich an TigerTag gebunden?
Nein — Chips werden nie schreibgeschützt. TigerTag ist einfach das Protokoll, mit dem eine Spule das Werk verlässt: Du darfst den Chip überschreiben und seine Daten auf jedes andere NFC-Protokoll übertragen, unseres oder nicht. Die anderen offenen Formate sind Verbündete, keine Rivalen.
Was, wenn TigerTag morgen verschwindet?
Deine Spulen laufen weiter. Das Chip-Format ist öffentlich, ein Chip lässt sich für immer offline lesen, ganz ohne Server, die SDKs und die Desktop-App sind Open Source, und die Cloud-Seite ist dokumentiert. Nichts hier lässt sich aus der Ferne lahmlegen — genau dafür ist ein offenes Protokoll da.
Ich stelle Filament her. Wie liefere ich TigerTag aus?
Eine Produktionslinie kann in nur fünf Tagen auf TigerTag laufen, jeder Chip in etwa einer Sekunde beschrieben, zu sehr geringen Kosten — keinerlei Entwicklung auf deiner Seite. Sprich uns an.

Noch neugierig?

Die vollständige FAQ — Chips, Apps, Drucker, Entwickler, Hersteller — ist offen dokumentiert, und die Community ist auf Discord.